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Sehnsucht nach Vanille
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Margot Wesner
Sehnsucht nach Vanille Szenen einer Kindheit
Das durch Krieg und Flucht geprägte Schicksal einer Familie wird von der jungen Lena Wörner warmherzig, fesselnd und unterhaltsam geschildert. Ein spannendes Psychogramm.
Die sechsjährige Lena ist die Protagonistin dieser autobiografischen Erzählung. Das Mädchen verbringt die ersten Lebensjahre in der damals noch friedvollen Stadt Glogau in Schlesien. Dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, dem "Tier, das Häuser und Menschen frisst", folgen die Flucht der Familie in den Westen und damit der Verlust des "Zuhausehauses" und schließlich die Rückkehr des "Mannes, der Vater hieß", der "den Krieg besiegen musste" und seine Familie zum neuen Zuhause nach Frankfurt am Main führt. Die außerordentlich feinfühlige Lena hat ganz eigene Lebensbilder entwickelt. So teilt sie auch ihre Mitmenschen in helle und dunkle Menschen ein. Das Resultat ist eine spannende Geschichte, die zutiefst berührt und unter die Haut geht.
Margot Wesner wurde als eines von fünf Kindern in Glogau/Schlesien geboren. Durch die Wirren des Krieges verschlug es die Familie nach Frankfurt am Main. Mit Ehemann und zwei Söhnen wohnte sie anschließend in Bad Homburg. Dort war sie ehrenamtlich im sozialen und kirchlichen Bereich tätig. Margot Wesners Leidenschaft galt immer ihren Kindern, dem Sanieren alter Häuser und seit der Kindheit dem Schreiben. "Sehnsucht nach Vanille" ist ihre erste Veröffentlichung. Die Autorin lebt heute in der Nähe von Kiel, wo sie einen alten Kroog zu einem Gästehaus umgebaut hat.
180 Seiten Paperback
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