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Gerda Schulz-Harms Es führt kein Weg zurück
-in Leinen gebunden
...schildert ein deutsches Flüchtlingsschicksal und Beginnt 1932 mit der Kindheit der Schreiberin in Breslau/Niederschlesien, die trotz des Aufstrebens der NSDAP und der damit verbundenen widrigen Umstände eine glückliche war. Die nach Ausbruch des Krieges 1939 die ersten schmerzhaften Erfahrungen machte und mit der Bombardierung Breslaus 1944 jäh endet. Es folgt die schwere Zeit der Flucht vor der näher rückenden Front - quer durch die Bombennacht von Dresden - nach Leipzig mit viel Hunger und Angst.
Mitte 1945 katastrophale Rückkehr in die Heimat. Die Die schlimme Zeit bei den Polen bis zur endgültigen Vertreibung Januar / Februar 1946 bis ans äußerste Ende von Deutschland an die Nordseeküste.
Dann die zu Herzen gehende Schilderung der Eingliederung in die neuen Verhältnisse, stets geprägt von großem Heimweh und Nichtverstehen dieser Zwangslage, jahrelanges Campieren in Holzbaracken, Schlafen auf Strohsäcken ...
Es handelt sich hier zwar nur um ein Einzelschicksal, das aber eine ganze Generation von ca. 12 Millionen Vertriebenen betrifft.
Es ist geprägt von viel politischem Zeitgeschehen und endet nach dem sog. Wirtschaftswunder 1960.
Gerda Schulz-Harms
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