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Mittelalterliche Architektur im Preußenland
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Christofer Herrmann
Mittelalterliche Architektur im Preußenland – Untersuchungen zur Frage der Kunstlandschaft und -geographie
Im Preußenland, dem Gebiet zwischen Weichsel und Memel, existierte vom 13. bis zum frühen 16. Jahrhundert der Staat der Deutschordensritter. In der Zeit der Ordensherrschaft entstand eine reiche Architekturlandschaft, die vor allem durch ihre Burgen, eine Synthese von Kloster und Befestigung, berühmt geworden ist. Daneben wurden fast 100 Städte gegründet, in denen rasch Kirchen, Stadtbefestigungen und Kommunalbauten aus Backstein heranwuchsen. Auch in den etwa 1000 neu gegründeten Dörfern errichtete man zahlreiche Pfarrkirchen. Die Architektur im Ordensland zeigt ausgeprägte Merkmale einer eigenständigen Bautradition, die Gegenstand dieses Buches ist. Der Verfasser, Professor für Kunstgeschichte an der Universität in Danzig, hat in seiner Arbeit alle mittelalterlichen Burgen, Kirchen und Rathäuser der Region erfasst und unter verschiedenen Fragestellungen ausgewertet. Im analytischen Teil wird die preußische Architekturlandschaft auf empirischer Basis untersucht. Der Katalog enthält eine vollständige Dokumentation aller Bauten (ca. 425 Objekte) mit einem umfangreichen Abbildungsteil.
816 S., ca.. 1.700 Abb., gebunden
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