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Ein Jahrhundert Volksgruppen- und Minderheitenschutz
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Dieter Blumenwitz, Gilbert H. Gornig, Dietrich Murswiek (Hrsg.) Ein Jahrhundert Volksgruppen- und Minderheitenschutz
Der nationalstaatliche Gedanke des 19. Jahrhunderts hat sich in seiner vollen Ausprägung, der im Grundsatz dem Fortbestehen von Volksgruppen und Minderheiten entgegengerichtet war, nicht als friedensstiftendes Ordnungsprinzip erwiesen. Die Rechte der Volksgruppen und Minderheiten zu definieren, wurde im gesamten 20. Jahrhundert als Aufgabe begriffen, wenn dieses Jahrhundert auch gleichzeitig von vielfachen Verstößen gegen diese Rechte geprägt war, von den Vertreibungen im griechisch-türkischen Raum über die der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs bis hin zu den jüngsten Vertreibungen im Kosovo.
Die staats- und völkerrechtlichen Fachtagung des Jahres 2000 war dieser Thematik gewidmet. Staats- und völkerrechtliche Abhandlungen der Studiengruppe für Politik und Völkerrecht, Band 19 Verlag Wissenschaft und Politik, 2001, 176 S., broschiert
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